Zielsetzung der Fachgruppe ist die Erarbeitung von wissenschaftlichen Erkenntnissen zur Formulierung, Wirksamkeit und Verträglichkeit von Hautpflegemitteln. Organisation und Durchführung von Fortbildungsveranstaltungen. Beide Themenblöcke werden, sofern erforderlich, in Zusammenarbeit mit anderen Fachgruppen der DGK bearbeitet. Darüber hinaus erfolgt die Durchführung von speziellen und zeitlich begrenzten Arbeitsthemen im Rahmen von Projektgruppen.
Fachgruppenleiterin:
Dr. Gabriele Blume Sopharcos
Fachgruppenmitglieder:
Stephan Bielfeldt, proDERM GmbH
Dr. Stefan Brüning, Cognis GmbH
Dr. Joachim Degwert, SIT Skin Investigation and Technology GmbH
Dr. Hansjürgen Driller, Merck KGaA
Dr. Rüdiger Graf, Merck KGaA
Prof. Dr. Ulrike Heinrich, DERMATRONNIER, Institut für experimentelle Dermatologie
Claudia Jassoy, Henkel AG & Co. KGaA
Dr. Axel Jentzsch, BASF SE
Dr. Jürgen Meyer, Evonik Goldschmidt GmbH
Alwin Reng, Consultant Cosmetic Ingredients
Marion Trispel, Mann & Schröder GmbH
Prof. Dr. Hagen Tronnier, DERMATRONNIER, Institut für experimentelle Dermatologie
Katinka Jung, Gematria Test Lab GmbH
Gäste:
Martin Albrecht, Kuhs GmbH
Stefan Müller, Mann & Schröder GmbH
Andrea Weber, Dr. Babor GmbH & Co. KG
Projekte
Barriere Safe Kosmetik
Der Lipid-Wassermantel auf der Hautoberfläche und die Zusammensetzung der Komponenten im Stratum corneum sorgen für eine intakte Hautbarriere. Dabei nimmt der Wassergehalt in der Haut vom Stratum basale (innerste Schicht der Epidermis 70%) bis hin zur Hautoberfläche drastisch ab. Liegt ein intakter Lipid-Wassermantel vor, so haben wir eine Abnahme von 70% auf ca. 40%. Wird dieser abgewaschen, so haben wir einen Wassergradienten von 70% auf 10%.
Bei einer O/W Emulsion haben wir eine schnelle Hydration des Stratum corneums und durch den Einsatz der Emulgatoren und auch Feuchthaltemitteln kann es zu einer Störung der Hautlipide kommen – dies geht mit einem erhöhten transepidermalen Wasserverlust (TEWL) einher. Im Gegensatz dazu kann eine W/O Emulsion den Lipid-Wassermantel unterstützen.
Pilotstudien sollen zeigen, inwieweit Glycerin in höheren Konzentrationen die Hautfeuchtigkeit erhöht (Corneometer-Messung) aber auch, ob es zu eine gleichzeitigen Schädigung der Hautbarriere kommt (TEWL-Messung).
Ziel ist es, später nach gewonnenen Erkenntnissen eine „Barriere Safe“ Kosmetik zu entwickeln.
Attraktivitätsstudie
Eine Studie hatte gezeigt, dass eindeutig eine höhere Attraktivität den Personen zugeordnet werden konnte, die eine Foundation benutzt hatten. Hier ist eine Publikation in Vorbereitung
Publikationen
Hautfeuchtigkeit (Corneometer).
Hintergrund: etabliertes Messverfahren, fortschreitende Geräteentwicklung. Wünschenswerter Klärungsbedarf: Reproduzierbarkeit, Messbereich und Grenzwerte. Bearbeitung durch eine Projektgruppe (die Mitglieder kommen von Testinstituten, Geräteherstellern und Herstellern von Kosmetika).
Teilnehmer: Beiersdorf AG, Cosmital AG,DERMA Consult GmbH, Institut für Experimentelle Dermatologie - Universität Witten Herdecke, Institute Dr. Schrader, Institut proDERM und SIT Skin Investigation Technology Hamburg GmbH.
Zielsetzung: Prüfung der Zuverlässigkeit, insbesondere vor dem Hintergrund der stetig fortschreitenden Geräteentwicklung. Reproduzierbarkeit, Messbereich und Grenzwerte der Hautfeuchtigkeitsmessung mit dem CM 825. Das Projekt ist abgeschlossen und unter dem Titel
• Link bitte klicken • im International Journal of Cosmetic Science (2003,25,45-53) veröffentlicht worden.
Weitere Publikationen:
Weiterbildung / Fortbildung
„Innovative Konzepte für Hautpflegemittel“ Herbst 2011 bei Prof. Rolf Daniels in Tübingen in Vorbereitung
Nächste Fachgruppensitzung:
Termin steht noch nicht fest